Wenn Sie eines dieser fünf Signale bei Ihrer aktuellen Cloud sehen, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass sie der DSGVO nicht standhält. Eine Checkliste für Entscheider.
DSGVO-Compliance in der Cloud ist nicht binär. Es gibt klare Ja- und Nein-Signale. Wenn auch nur eines dieser fünf Anzeichen auf Ihre aktuelle Cloud zutrifft, sollten Sie das gemeinsam mit Ihrem Datenschutzbeauftragten oder externen Berater prüfen.
1. Kein schriftlicher AVV vorhanden
Wenn Sie keinen Auftragsverarbeitungsvertrag mit Ihrem Cloud-Anbieter abgeschlossen haben, verarbeiten Sie personenbezogene Daten ohne rechtliche Grundlage. Das ist ein klarer DSGVO-Verstoß.
2. Datenstandort unklar
Wenn Sie nicht genau sagen können, in welchem Land Ihre Daten liegen, kennen Sie auch nicht den anwendbaren Rechtsraum. Das ist riskant — besonders bei Audits.
3. US-Konzern als Anbieter
Auch wenn die Server in Europa stehen: Wenn der Anbieter ein US-Konzern ist, unterliegt er dem CLOUD Act. Anfragen US-amerikanischer Behörden müssen beantwortet werden. Schrems II hat das verschärft.
4. Keine Subdienstleister-Liste
Seriöse Anbieter listen offen, an welche Subdienstleister sie Daten weitergeben. Wenn Ihr Anbieter das nicht tut, wissen Sie nicht, wer alles in Berührung mit Ihren Daten kommt.
5. Standard-Verschlüsselung statt End-to-End
TLS bei der Übertragung ist Pflicht — aber nicht genug. Für sensible Daten sollte zumindest optional End-to-End-Verschlüsselung verfügbar sein. Cloud Files bietet das im Business- und Enterprise-Paket.
Was tun?
Sprechen Sie mit Ihrem Datenschutzbeauftragten. Holen Sie ein zweites Angebot. Wir beraten Sie gerne kostenlos zur Migration — persönlich, aus Wels. Datenhoheit ist keine Option mehr, sondern Pflicht.